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Feuerwerk fotografieren

Feuerwerke zu fotografieren ist eine etwas schwierige Sache. Versucht man es selbst hinzubekommen, wird wohl einige Zeit vergehen, bis man den erwünschten Effekt erzielt.

In der Regel benötigt es vieler Versuche um gute Feuerwerkaufnahmen zu machen. Nicht selten nimmt man dabei die ganze Palette, angefangen von Überbelichtung über Verwackler bis hin zu Unterbelichtungen, durch. Damit Ihr Einstieg in die Fotografie des Feuerwerks nicht gar so holprig ist, erfahren Sie hier etwas mehr über die Feuerwerkfotografie. Nach dieser Anleitung wird man zunächst recht gute Ergebnisse erzielen. Für wirklich gute Fotos reicht es aber nicht aus, nur eine "Anleitung" zu befolgen. Vielmehr braucht man dafür sehr viel Erfahrung, Übung als auch Gefühl für ein Feuerwerk.

Ausstattung

An Ausstattung braucht man zunächst einmal eine Kamera, die komplett manuell einstellbar ist (Schärfe, Belichtungszeit, Blende). Dazu benötigt man noch ein Stativ, einen 100er Film 21° (Kodak Gold) / entsprechende Einstellung an der Digitalkamera. Ein Fernauslöser für die Kamera gewährleistet verwacklungsfreie Aufnahmen. Eine möglichst geringe Brennweite des Objektivs hat den Vorteil auch größere Effekte noch gut ins Bild zu bekommen. Noch besser sind natürlich Zoom-Objektive, bei denen man am Anfang eines Feuerwerks, wo zunächst kleinere Effekte geschossen werden, heran zoomen kann.

Standort

Das wichtigste Kriterium für gute Fotos ist ein guter Platz zum fotografieren. Bereits tagsüber sollte man sich den Standort für das Fotografieren des Feuerwerks suchen. Dieser muss nach Möglichkeit weit entfernt von Lichtquellen wie Laternen usw. sein und möglichst einen direkten Ausblick auf den Abbrennplatz bieten. Die Entfernung zum Abschussplatz sollte ungefähr 300-500m betragen.

Kamera

Nachdem man einen guten Standpunkt gefunden hat, kann man die Kamera einrichten. Die Blende sollte man auf 5,6 bis 11 einstellen (5,6 ist noch genügend um relativ dunkle Effekte wie Gold mit einzufangen, 11 hingegen schafft dies nicht, bringt aber dafür gerade bei helleren Bomben nur den Effekt auf das Bild und keinen störenden Rauch), das Objektiv muss auf unendlich Scharf gestellt werden. Der Abschussplatz sollte sich im unteren Bereich in der Mitte des Suchers befinden um auch Effekte die vom Boden ausgehen gut einzufangen.

Das Feuerwerk beginnt

Wenn alles aufgebaut und eingestellt ist und das Feuerwerk endlich los geht, ist es Geschmackssache wie lange man belichtet. Viele Varianten sind möglich, nur ein einzelner Effekt oder eben gleich eine ganze Reihe von Effekten. Über eine Überbelichtung braucht man sich keine großen Sorgen machen, dafür ist die Blende zu hoch und die Empfindlichkeit des Films / der Einstellung zu gering.

Entwicklung

Auch wenn es wesentlich praktischer ist matte Fotos zu haben so sollte man bei Feuerwerksfotos zu Gunsten der Farben doch lieber Glanz bestellen - der Unterschied ist unglaublich! Erst mit der Glanz-Entwicklung entfalten die Farben so richtig ihre Wirkung. Fast schon ein zweites Feuerwerk - aber eben nur fast. Wenn man mit einer Hochwertigen Digitalkamera arbeitet, dann entfällt natürlich dieser Punkt.

Die andere Variante

Der Unterschied bei der Belichtung von Feuerwerk.

Neben der hier beschriebenen Methode (Langzeitbelichtung) zum fotografieren von Feuerwerk gibt es auch noch die Variante der Momentbelichtung (zum Beispiel 1/60s). Die Grafik macht es deutlich: links Momentbelichtung, rechts Langzeitbelichtung. Der Unterschied: Bei der Momentbelichtung hat man wirklich nur das Bild eines einzigen Momentes - bei der Langzeitbelichtung das "komplette" Bild.