Alle Artikel Alles anzeigen
Neuheiten
Angebote

Bengalos

Alle Filter & Kategorien verbergen
Filter allgemein
Preis
Art
Farbe
Brenndauer
Profi-Filter
Profi-Filter
Gewicht
Anzahl Effekte
Effekttypen
Höhe
Breite
Länge
Kaliber
Umweltverträglichkeit
NEM
Schussfolge
Lautstärke
Zündart
Gefahrgutklasse
Verpackung
Sortieren: Empfehlung
Artikel/Seite
Artikel werden geladen...

BENGALOS UND BENGALISCHE FEUER



Bengalos werden auch "bengalisches Feuer", "bengalische Flamme" oder bengalisches Licht genannt. Die Bezeichnung stammt aus der ehemaligen Region Bengalen, die einst im heutigen Bangladesch und dem Nordosten Indiens lag. In Bengalen wurden die Höfe der Herrscher und Fürsten mit eben jenem Feuer ausgeleuchtet, das durch chemische Reaktion entstand und je nach Gemisch des Brennstoffes in den verschiedensten Farben abbrennen konnte. Mit der Zeit wurden zahlreiche weitere Varianten entwickelt, denn die eigene Beleuchtung sollte natürlich die aller anderen übertreffen. Feuerschalen mit den richtigen Zusammensetzungen für bengalische Feuer gibt es in Bangladesch, dem "Land der Bengalen", und Teilen Indiens noch heute zu kaufen.

Bengalos werden heute in der Pyrotechnik verwendet und sind dem Laien in erster Linie aus dem Fernsehen oder von Freiluftveranstaltungen bekannt. Dort werden sie in Form von Fackeln etwa seit den 1980er Jahren bei Konzerten, Fußballspielen oder anderen sportlichen Veranstaltungen eingesetzt. Sie zeichnen sich durch grelles, meist weißes oder rotes Licht aus. In Kombination mit einem Rauchsatz sind Bengalos zudem wegen ihrer hohen Rauchentwicklung bekannt. Fehlt dieser Rauchsatz, brennen Bengalos völlig ohne Rauchentwicklung ab und sind sogar für den Innenbereich geeignet.

Die Farbe des Lichtscheins der Bengalos hängt vom Metall ab, das gemeinsam mit dem Brennstoff entzündet wird. Beim Abfackeln des Minerals Realgar entsteht die bekannte rote Farbe der Bengalos. Realgar wird daher auch als Rubinschwefel bezeichnet. Fehlt dieser Stoff, brennt Magnesium grellweiß bis leicht bläulich. Weitere mögliche Farben sind Grün aus Bariumnitrat, Blau aus Kupfernitrat, Gelb aus Ammoniumnitrat und Natriumnitrat und Violett als Lithiumnitrat und Strontiumnitrat.

Was ist ein Bengalo / bengalisches Feuer?

Bengalos werden auch als bengalische Feuer bezeichnet. Sie stammen einst aus dem heutigen Bangladesch. Es handelt sich dabei um Fackeln die mit Hilfe eines pyrotechnischen Satzes in verschiedenen Farben abbrennen. Seit den 80er Jahren haben sie sich stark in Deutschland und dem restlichen Europa verbreitet. Typisch sind die handelsüblichen Versionen mit Papierhülse und Zündschnur. Es gibt aber auch Notsignale, die für Rettungszwecke gedacht sind. Diese, ebenfalls häufig als Bengalo bezeichneten Notsignale müssen besondere Anforderungen an Zündsicherheit und Haltbarkeit erfüllen, weshalb diese in wasserfesten Hülsen und zumeist mit einem Reißzünder umgesetzt werden.

Welche Bengalo-Arten gibt es?

In Deutschland gibt es verschiedene Bengalo-Arten. Je nach pyrotechnischer Klasse und Stoffzusammensetzung handelt es sich dabei um sehr kleine, so genannte Figurenlichter, oder auch sehr großer Magnesiumfackeln. Die Unterschiede sind erheblich. Während die Figurenlichter eher gemächlich und zumeist sehr raucharm abbrennen, sind die Magnesiumfackeln deutlich Licht- und Rauchintensiver. Letztere eignen sich durch den Magnesiumzusatz, der sie extrem hell leuchten lässt, auch zur Illumination von Gebäuden und großen Flächen. Insbesondere der Rauch sorgt bei Magnesiumfackeln für eine besondere, oft gewollte, Lichtstimmung. Teilweise auch als Bengalo bezeichnet werden Seenotfackeln.

Darf man Bengalos im Fußball-Stadion verwenden?

Die Verwendung von Bengalos ist in Stadien nur mit einer Genehmigung erlaubt. Der nicht genehmigte Abbrand stellt mindestens eine Ordnungswidrigkeit, wenn nicht gar ein Straftatbestand dar.

Wann und wo dürfen Bengalos verwendet werden?

Die meisten Bengalos, die man kaufen kann, gehören zur Kategorie der T1. Diese Feuerwerkskörper darf man das ganze Jahr über kaufen, als auch verwenden. Dies gilt jedoch nur im Rahmen technischer / der vorgesehenen Zwecke und nur im Befriedeten Besitztum. Die Verwendung eines Bengalos im heimischen Garten, um etwa bei Dunkelheit farbig zu illuminieren wäre also eine legitime Verwendung.

Wie funktioniert ein Bengalo?

Ein Bengalo ist ein pyrotechnischer Gegenstand. In einem zylindrischem Körper befindet sich ein Satz, bestehend aus Brennstoff und Oxidationsmittel, sowie einiger Zusätze, etwa für die Farbe oder zur Stabilisierung. Bei der Zündung reagieren die Stofe miteinander, zumeist unter intensiver Rauchentwicklung, in jedem Fall aber unter der Emission von Licht.

Wo kann man Bengalos kaufen?

Bengalos dürfen ausschließlich von volljährigen Personen in Feuerwerk-Shops und Pyrotechnik-Läden erworben werden und sind mittlerweile auch in zahlreichen Online-Shops erhältlich. Pyroweb.de ist Ihr kompetenter Online Versandhandel für Feuerwerk und Pyrotechnik. Bei uns erhalten Sie Bengalos und andere Pyro Artikel das ganze Jahr über frei und legal.

Was muss beim Bengalo kaufen beachtet werden?

Nach gesetzlicher Vorschrift dürfen Feuerwerkskörper in Deutschland nicht einfach an jede Privatperson verkauft werden. Welche Pyrotechnik-Gegenstände (und damit auch welche Bengalos) an Laien verkauft werden dürfen, ist über die so genannte BAM-Nummer geregelt. Diese Nummer wird vom Bundesamt für Materialforschung vergeben und gibt an, dass der Feuerwerkskörper in Deutschland zugelassen ist und von einer Person ohne spezielle Pyrotechnik- oder sonstige Ausbildung gekauft und gezündet werden darf. Die Kennzeichnung besteht aus der Abkürzung "BAM" für Bundesamt für Materialforschung, gefolgt von einer ID und einer vierstelligen Ziffernfolge.

Aus diesem Grund ist vor dem Kauf von Bengalos unbedingt sicherzustellen, dass das besagte Produkt mit einer BAM-Nummer gekennzeichnet ist. Wenn nicht, ist sowohl der Kauf als auch die Verwendung streng verboten und wird strafrechtlich verfolgt. Vor allem aus dem Ausland sind immer wieder Bengalos im Umlauf, die nicht über die BAM-Nummer zertifiziert sind und nicht in seriösen Shops, sondern auf Märkten oder anderen Veranstaltungen angeboten werden.

Um einer gefälschten BAM-Nummer auf die Schliche zu kommen, hilft die online verfügbare BAM-Datenbank. Wer die BAM-Nummer in Google eingibt, sollte als ersten Treffer den Eintrag in dieser Datenbank erhalten. Hier sind auch jene Feuerwerkskörper aufgelistet, die aus dem Verkehr gezogen wurden und nicht mehr verwendet werden dürfen. Ist die BAM-Nummer in der Datenbank nicht auffindbar, darf der Bengalo aus Sicherheitsgründen legal nicht entzündet werden.

Achtung! In anderen Ländern werden Bengalos ohne BAM-Nummer angeboten - und das für dortige Verhältnisse völlig legal. Der Import nach Deutschland ist allerdings illegal und wird ebenso wie die Verwendung strafrechtlich verfolgt. Im Ausland sollte man daher am besten keine Bengalos kaufen.

Um beim Bengalo Kaufen auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt es sich nicht nur, auf die BAM-Nummer zu achten, sondern auch Name und Adresse des Herstellers bzw. Importeurs zu überprüfen. Fehlen diese Informationen, ist ebenfalls Vorsicht geboten. Weitere Kennzeichnungen sind die Altersgrenze, unter welcher der Bengalo nicht verwendet werden darf (in Deutschland 18 Jahre) sowie eine Gebrauchsanweisung in deutscher Sprache. Ist dies alles vorhanden, kann davon ausgegangen werden, dass man seine Bengalos aus sicherer Quelle kauft

Bengalos wie auch Starklichtfackeln die man bei pyroweb.de kaufen kann, arbeiten auf Magnesiumbasis - die beste Zusammensetzung, um maximale Helligkeit und optimale Rauchentwicklung zu gewährleisten. Unsere Fackeln sind alle dazu geeignet, um in der Hand gehalten zu werden, allerdings sollte die Anwendung, aufgrund der enormen Hitzeentwicklung, beim Abbrand, mit höchster Vorsicht erfolgen.


Das Missverständnis über die Legalität von Bengalos


Es gehen immer wieder Gerüchte um, dass bengalische Feuer äußerst gefährlich seien und gar nicht so einfach im Handel erhältlich sein sollten. Es handelt sich hierbei jedoch um ein weit verbreitetes Missverständnis. Richtig verwendet sind Bengalos kaum gefährlicher als jede andere Handfackel und dürfen in Deutschland von jedem, der das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat, völlig legal erworben werden.

Der Grund, warum Bengalos ein hohes Gefährdungspotenzial nachgesagt wird, besteht in der Verbrennung von Magnesium mit einer extrem hohen Temperatur von 1.600 bis 2.500 °C, die bei Unachtsamkeit zu massiven Verletzungen führen kann. Selbst, wenn kein direkter Kontakt mit dem bengalischen Feuer besteht, kann es bereits zu Verbrennungen kommen. Auch wenn die Flamme bereits erloschen ist, ist das Gehäuse der Fackeln noch heiß genug, um bei Berührung Brandblasen hervorzurufen.

Die hohe Verbrennungstemperatur des Magnesiums hat auch das grelle Licht der Bengalos zur Folge. Direkter Blickkontakt mit der bengalischen Flamme sollte vermieden werden. Auch die Rauchentwicklung wird immer wieder als kritisch betrachtet, da der dichte, intensive Rauch von Bengalos bei großen Menschenmassen Panik auslösen kann. Der Rauch verbreitet zudem einen unangenehmen Geruch und sollte aus gesundheitlichen Gründen so wenig wie möglich in die Atemwege gelangen.

Um Bengalos zu löschen reicht das Überschütten mit Wasser oder das Ersticken der Flamme mit Sand oft nicht aus. Experten für Brandschutz nennen als effektivste Methode ein spezielles Löschgel, welches die Fackel derart stark abkühlt, dass ein Weiterbrennen des Materials verhindert wird.

Bengalos gehören somit in jedem Fall in die Hände verantwortungsbewusster Erwachsener. Werden bei der Verwendung allerdings alle Sicherheitsvorschriften eingehalten, kann man sich gefahrlos an den schönen hellen Farben und wunderschönen Effekten der Bengalos erfreuen.

Bengalo-Verbot in Fußballstadien


Die einzige Einschränkung für die Verwendung von Bengalos besteht in Fußballstadien im deutschsprachigen Raum sowie auch in vielen anderen Ländern. In Deutschland ist die Verwendung von bengalischen Feuern laut Stadionordnung beziehungsweise Versammlungsstättenverordnung nicht mehr erlaubt. Selbst die Mitnahme ins Stadion ist untersagt und wird seit 2012 von der Polizei mit speziell ausgebildeten Spürhunden kontrolliert. Bei Verstoß gegen die Regel drohen Geldstrafen, bundesweites Stadionverbot oder sogar eine Anzeige, da es eine Ordnungswidrigkeit ist, die als Straftat verfolgt werden kann. Die deutschen Fans setzten sich zwar für die Legalisierung der Bengalos in den Stadien ein, bisher jedoch ohne Erfolg. Auch in Österreich und der Schweiz sind pyrotechnische Erzeugnisse in Sportstadien verboten, die chemische Stoffe beinhalten oder Reizungen hervorrufen können. In Österreich sind allerdings Ausnahmegenehmigungen möglich.

Die internationalen Fußballorganisationen FIFA und UEFA belegen die betroffenen Vereine ebenfalls mit hohen Geldstrafen, wenn ihre Fans Bengalos oder andere pyrotechnische Objekte im Stadion entzünden.

Shoppingempfehlung

» Feuerwerk kaufen